Gesundes Raumklima

Schutz vor Schimmel – Vorbeugen statt Ärgern

Richtig Lüften für ein gesundes Raumklima 

Schimmelsporen sind Bestandteil der Außenluft. Die Sporen nutzen die Luft um neue Lebensräume zu erreichen. Aber erst wenn er optimale Bedingungen findet, beginnt er sich festzusetzen.
Auslöser für Schimmelbefall sind nasse Wände, z.B. durch Wärmebrücken an Fenstern oder Zimmerecken. Da oft nicht genug Zeit bleibt, den Beton richtig durchtrocknen zu lassen, bilden sich Schimmel-Probleme vor allem im Neubau.

Die relative Luftfeuchtigkeit

Die relative Luftfeuchtigkeit spielt einen weiteren Faktor bei der Hygiene im Raum. In beheizten Innenräumen werden Werte zwischen 30 bis 55 Prozent als angenehm empfunden. Liegt der Feuchtigkeitsgrad unter 30 Prozent, ist die Luft zu trocken und kann sich durch Kratzen im Hals bemerkbar machen. Zu feuchte Luft begünstigt die Bildung von Kondenswasser. Dadurch steigt wieder das Schimmel-Risiko. Besonders feuchte Räume wie Küche, Bad und Schlafzimmer sollten gut Gelüftet werden.

Das gekippte Fenster

Mit einem gekippten Fenster soll es dem Schimmel an den Kragen gehen – doch Vorsicht, das ist eine Falle! Bei einem Fenster auf Kippe findet fast kein Luftaustausch statt und die Feuchtigkeit bleibt im Raum. So entsteht ein Nährboden für Schimmel.

Auf das richtige Lüften kommt es an

Die Lösung ist systematisches Lüften. Drei bis viermal täglich jeweils zehn Minuten Stoß- und Querlüften.
Doch Bauherren sollten nicht an der falschen Stelle sparen. Bedarfsgerechte Lüftungssysteme sorgen für gesunde Luftqualität und schützen gleichzeitig vor trockener Luft im Winter.

Erfahren Sie mehr über ein gesundes Raumklima

 

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